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eine Übersicht über die Ergebnisse des zweiten Wahlgangs

Emmanuel Macron besiegte Marine Le Pen in der zweiten Runde klar. Hier finden Sie laufend aktualisierte Ergebnisse und Grafiken zur Präsidentschaftswahl.

Einen Liveticker mit den neusten Entwicklungen finden Sie hier zur Auswahl.

Hochrechnungen zufolge hat Amtsinhaber Emmanuel Macron den zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich klar gewonnen. Mit 58,8 Prozent der Stimmen liegt der liberale Politiker deutlich vor seiner Herausforderin Marine Le Pen mit 41,2 Prozent. Der Rechtsnationalist hat sich bereits geschlagen gegeben.

Macron gewann die erste Abstimmung vor zwei Wochen mit 27,8 Prozent der Stimmen. Le Pen kam mit 23,2 Prozent auf den zweiten Platz. (Eine Übersicht aller Ergebnisse des ersten Wahlgangs finden Sie hier.) Da am 10. April niemand mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt, fand der zweite Wahlgang statt.

Macron und Le Pen traten im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl 2017 gegeneinander an, damals war das Ergebnis noch deutlicher: Macron konnte mit 66,1 Prozent der Stimmen gewinnen. Le Pen erhielt 33,9 Prozent der Stimmen. Im Vergleich dazu hat es sich 2022 verbessert.

Le Pen verringerte ihren Vorsprung auf Macron

Prozentuale Veränderung des Stimmenanteils im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl

Ein Blick auf die Ergebnisse in den einzelnen Abteilungen zeigt, wie kompatibel Le Pen in vielen Teilen des Landes geworden ist. In einigen bereits ausgezählten Ministerien landete die Tochter des rechtsextremen und offen antisemitischen Politikers Jean-Marie Le Pen vor Macron.

Macron oder Le Pen – wer hat in welcher Abteilung gewonnen?

Die meisten Stimmen erhält das Ressort im zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahl 2022

Bei der Präsidentschaftswahl vor fünf Jahren überholte Le Pen dagegen nur in zwei Ministerien.

2017 erhielt Le Pen nur in zwei Departements die meisten Stimmen

Die meisten Stimmen erhielt das Ressort im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahl 2017

Die ersten Hochrechnungen zeigen zudem die niedrigste Wahlbeteiligung im zweiten Wahlgang seit 1969. Gut 28 Prozent enthielten sich. Eine unbekannte Anzahl von Wählern hat aus Protest ungültige Stimmzettel abgegeben. Das könnte bedeuten, dass viele Wähler mit beiden Varianten des zweiten Wahlgangs unzufrieden waren. Viele Unterstützer der Linken, Jean-Luc Mélenchon, Dritter im ersten Wahlgang, gaben in den Umfragen an, im zweiten Wahlgang bleiben zu wollen.

Niedrigste Wahlbeteiligung seit 1969

Wahlbeteiligung am zweiten Durchgang der französischen Präsidentschaftswahl* in Prozent