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Der FC Liverpool versucht im Merseyside-Derby gegen den FC Everton zu gewinnen – und lässt das Meisterschaftsduell offen

Die Rollen im Merseyside-Derby waren von Beginn an klar verteilt, die Reds spielten das Spiel und die Toffees verteidigten kompakt und konzentrierten sich auf schnelle Umschaltvorgänge. Diese führten zu ersten gefährlichen Angriffen, doch Demarai Gray und Anthony Gordon scheiterten dann an Kontern (15/16).

Nach über 20 Minuten kamen die Reds zu den ersten guten Schüssen. Sadio Mané aus 20 Metern verfehlte knapp den rechten Winkel (22.), nur wenig später schoss Diogo Jota aus 12 Metern direkt neben das Tor (31.). Die beste Chance der Gäste hatte Abdoulaye Doucouré, der nach der Einwechslung im Strafraum rechts rannte, aber rechts neben links abschoss (34.).

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte dann klar den Toffees, die im ersten Viertel diverse aussichtsreiche Konter hatten. Die beste Chance hatte in dieser Phase Gordon, den er mit einem Chippass von Alex Iwobi an den Strafraum schickte, aber das rechte Eck verfehlte (56.). Jürgen Klopp reagierte darauf, dass sich seine Mannschaft im Vergleich zur Hinrunde nicht gesteigert hatte, und nahm zwei Wechsel vor. Der neu eingewechselte Divock Origi schirmte im Strafraum gut ab und bereitete Muhammad Salah vor, der auf Andrew Robertson wechselte. Der Schotte köpfte dann zur etwas glücklichen Führung ein (62.).

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Salah lässt Liverpools Zukunft offen: „Es geht nicht nur um Geld“

Gestern um 07:58

In der Schlussphase spielten nur noch die Reds. Nachdem Jordan Pickford zunächst wild aus seinem Strafraum kam, knallte er zunächst hart auf Joel Matip los und hatte dann Glück, dass Salah vom 13. Tor knapp über das Tor schoss (66.). Dann hatten die Roten wieder Glück, als Grays Schuss aus der Distanz knapp am linken Winkel vorbeiging (72.). Dann sollte es aber auch 2:0 fallen.

Zunächst wehrte Pickford einen guten Schuss für Thiag ab, war dann aber in der nächsten Ecke chancenlos, als Liverpool im Strafraum mit hohen Bällen gut kombinierte und Origi aus fünf Metern einköpfte (85.).

Stimmen des Spiels

Jürgen Klopp (Trainer Liverpool): “Gott sei Dank hat das Spiel zwei Hälften.” Wir haben in der ersten Halbzeit nicht sehr gut gespielt. Sie haben es uns schwer gemacht, wir kamen nicht über die letzte Linie hinaus. Wir hatten zu wenig Bewegung. Wir waren nicht schnell genug. In der zweiten Halbzeit waren wir viel direkter und haben ihnen viel größere Probleme bereitet. Die Tore waren wunderbar.“

Frank Lampard (Trainer des FC Everton): “Wir haben gut gespielt.” Vielleicht wird das Spiel anders, wenn wir das erste Tor erzielen, aber es wird immer gute Momente mit Liverpool geben. Ich kann von den Spielern nicht mehr verlangen; Wir waren 60 Minuten schlau, aber leider fällt ein Tor und dann ist es sehr schwierig.“

Andrew Robertson (FC Liverpool): “Wir mussten richtig arbeiten.” Wir haben in der ersten Halbzeit nicht den Rhythmus gefunden, den wir wollten. Dann spielen sie eine kleine Karte, aber in der zweiten Halbzeit sind wir rausgekommen, haben unsere gespielt und das erste Tor ist immer wichtig. Diaz war außergewöhnlich, seit er zu uns kam, und Divocks Statistiken gegen Everton sind ebenfalls außergewöhnlich – in dem Moment, als er ankam, änderte sich die Stimmung und ich denke, jeder erwartete, dass er ein Tor erzielt.

Anthony Gordon (Everton FC): „Wir können unser Engagement nicht kritisieren. Es ist schwer, hierher zu kommen. Der Plan war nur, ihnen das Leben zu erschweren. Du bist in sehr guter Verfassung. In Zweikämpfen etwas mehr gehen und Chancen nutzen, aber das haben wir nicht gemacht und leider noch zwei Tore geschossen. […] Wir blieben in Stimmung. Wir hielten zusammen. Es war über weite Strecken des Spiels eine gute Leistung, aber am Ende haben sie ihre Qualität gezeigt.”

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Das war unübersehbar: die goldenen Hände von Jürgen Klopp

Jürgen Klopp hat heute eine spektakuläre Parade gezeigt, Origiho Díaze tat sich auf dem nassen Platz schwer – von seiner typischen Technik war heute nichts zu sehen. Keine zwei Minuten nach diesem Doppelwechsel erhöhte Liverpool auf 1:0.

Dank dessen fegten viele Attacken durch den Winter-Rookie Díaz, der am Ende sogar einen Shooting Point sammelte. Allerdings wurde in der 82. Minute Henderson ausgewechselt, der auch beim 2:0 eine wichtige Rolle spielte. Der Kapitän beförderte den Ball an den linken Pfosten, wo Díaz mit einem sehenswerten Seitenstoß für Origi ins Zentrum traf, der dann nur noch einen Kopfball hatte. Am zweiten Tor waren alle drei Liverpool-Ersatzspieler direkt beteiligt.

Statistik: 50

Liverpool hat nun 79 Punkte Vorsprung auf den tief im Abstiegskampf steckenden Everton. Dies ist der größte Vorsprung, den die Roten am Ende des Tages jemals auf die Toffees hatten. Am Ende der Saison 2019/20 waren es ebenfalls 50 Punkte Unterschied.

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